Der Arbeitskreis CARE der Unabhängigen Frauen
hat in den letzten Monaten zahlreiche Gespräche geführt mit Menschen, die in CARE- / Sorgeberufen arbeiten: mit Leiterinnen von Freiburger Kindertagesstätten unterschiedlicher Träger, mit Hebammen, mit Personalrätinnen und –räten der Uniklinik, mit in Pflegeheimen Arbeitenden und den kirchlichen Sozialstationen, die in der ambulanten Tagespflege tätig sind.

Geldnot und Zeitnot
In diesen Berufen arbeiten überwiegend Frauen und sie konstatieren übereinstimmend das Gleiche: Schlechte Bezahlung, zu wenig Personal, Stress und Überlastung. Bedingungen, die sich mit dem zunehmenden Abbau des Sozialstaats zuspitzen und die sich auf die Beschäftigten ebenso negativ auswirken, wie auf die Menschen, um die sie sich verantwortlich kümmern, die sie fördern und betreuen, die sie unterstützen und pflegen sollen: Kinder, Kranke, Pflegebedürftige.
Nicht anders geht es den Frauen, die ihre Angehörigen in häuslicher Pflege betreuen oder den Migrantinnen, die für diese Aufgabe bezahlt werden.

Sie alle haben eines gemeinsam: die Arbeitsbelastung hat jedes vertretbare Maß überschritten. Sie werden unangemessen schlecht entlohnt und in der Folge eine unzureichende Alterssicherung haben. Hinzu kommt die körperliche und psychische Dauerbelastung, der sie permanent ausgesetzt sind. Ihr hohes Engagement und die große Verantwortung hingegen finden kaum gesellschaftliche Anerkennung.

Das muss sich ändern. Das kann sich ändern. Dazu will unser AK CARE beitragen. Durch Öffentlichkeitsarbeit, Vernetzung und Aktionen.

Mitreden! Mitmachen!
Der AK CARE trifft sich am letzten Donnerstag jeden Monats um 19 h im Fraktionsbüro der Unabhängigen Listen im Rathaus

Pflege am Boden: Wir sind dabei! Am Samstag 10. Mai um 16 h KaJo / Schusterstraße

1. Mai auf dem Stühlinger Kirchplatz: Wir sind dabei!