Mehr werden. Lauter werden. Einmischen.

Amtsblatt Nr. 734 – 21. Dezember 2018

Was bringt der Jahreswechsel nach 2019?

Der Bürgerentscheid am 24. Februar zum geplanten Stadtteil Dietenbach muss mit NEIN beantwortet werden, wenn wir dort bezahlbaren und 50% geförderten Mietwohnungsbau vor allem für Baugruppen und Genossenschaften realisieren wollen. Dazu hat sich erst jüngst der Gemeinderat mit großer Mehrheit verpflichtet. Der städtische Haushalt 2019/20, der am 9. April vom Gemeinderat verabschiedet wird, soll ein mutiges Beispiel werden für die soziale und kulturelle Vielfalt einer städtischen Gemeinschaft, in der lang von der Bevölkerung geforderte und berechtigte Maßnahmen wie das Außenbecken Westbad, das Lycee Tyrenne, die Albert Schweizer Schule, die Kinderbetreuung, die Zukunft der Stadthalle und ein neues Kunstkonzept ebenso Eingang finden wie Vieles andere.

Der Augustinerplatz muss ein Platz für die Jugend und die Nachtschwärmer bleiben, wir sollten ein Lärm verträgliches Konzept entwickeln, keineswegs ist hier mehr Polizei gefragt! Die nächtliche Sicherheit für Frauen muss erhöht werden. Eine effektive Maßnahme ist das Frauennachttaxi als Ruftaxi. Die Gemeinderatswahl am 26.Mai muss nach der Wahl des neuen OB Martin Horn eine neue soziale und kulturelle Mehrheit erbringen, die sich der Verantwortung für eine humane Stadtentwicklung stellt. Die Europawahl ebenfalls am 26.Mai muss im Ergebnis ein Zeichen gegen Nationalismus, Engstirnigkeit und Populismus sein. Es wird auf unsere Haltung ankommen, den Populisten die Stirn zu bieten und die Offene Stadt zu verteidigen.

In diesem Sinne wünscht unsere Fraktionsgemeinschaft UL mit ihren drei Listen LiSST, KULT und UFF ruhige, erholsame und kugelige Tage und einen coolen Sprung ins Neue Jahr!

Michael Moos, Ulrike Schubert, Atai Keller, Irene Vogel, Lothar Schuchmann, Brigitte von Savigny, Ergün Bulut, Jörg Scharpff