Mit diesem Aufruf starten die Unterzeichner*innen die Vorbereitungen für die Kampagne „Platz für Sorge“ im Jahr 2021. Dies ist eine bundesweite Kampagne, die vom Netzwerk Care Revolution initiiert wurde (www.care-revolution.org), die aber dezentral von den jeweiligen Bündnissen vor Ort durchgeführt wird.

Hier kann der Freiburger Aufruf gelesen werden. Bereits 35 Freiburger Initiativen unterstützen – auch die UFF!

Wir rufen Initiativen und Einzelpersonen dazu auf, sich mit uns zusammen in Freiburg an der bundesweiten Kampagne zu beteiligen und den Freiburger Aufruf zu unterstützen. Bitte meldet euch bei Interesse über care-revolution-freiburg@riseup.net. Es gibt regelmäßige Online-Treffen.

Vor Ort in Freiburg wollen wir erstens am 8. März und zweitens am 1. Mai aktiv werden. Drittens planen wir eventuell am Sonntag, den 13. Juni ein Fest auf einem Platz und viertens wollen wir vor der Bundestagswahl Mitte September eine Veranstaltung durchführen. Unsere Aktivitäten sollen öffentlichkeitswirksam darauf hinweisen, dass eine an menschlichen Bedürfnissen orientierte Care-Arbeit ins Zentrum unserer Gesellschaft gehört und dass dafür die Forderungen der Care-Bewegung endlich umgesetzt werden müssen. Wir würden uns freuen, wenn ihr euch an unseren Aktivitäten beteiligt.

Für den 8. März haben wir die Planung bereits etwas konkretisiert. Wir wollen einen öffentlichen Platz als „Platz der Sorge“ umbenennen und auf diesem Platz viele Initiativen zu Wort kommen lassen, die sich politisch für Menschen einsetzen, die umfangreiche Sorgeaufgaben wahrnehmen oder einen hohen Sorgebedarf haben. Auch klimapolitisch Engagierte sind dazu eingeladen. Zur Begleitung dieser Aktion soll es zusätzlich zu unserem Aufruf Postkarten geben, auf denen wir unsere Träume ebenso wie unsere Forderungen an Politik und Unternehmen deutlich machen. Die Aktion auf dem Platz der Sorge wird bei unseren Treffen laufend konkretisiert.

Die weiteren Aktivitäten haben wir bisher nur umrissen: Wir können uns auf der 1-Mai-Demonstration zu einem Care-Block zusammenschließen. Wenn unsere Kräfte ausreichen, könnten wir am Sonntag, den 13. Juni, beispielsweise im Eschholzpark, mit Beschäftigtenaus Krankenhäusern, Kitas oder Seniorenheimen, aber auch mit familiär Sorgearbeitenden und ihren Kindern und unterstützungsbedürftigen Angehörigen gemeinsam feiern, diskutieren, tanzen, uns austauschen, an Diskussionen teilnehmen, zusammen essen, malen und spielen, eben all das machen, was das Leben interessant macht. In einer Abschlussveranstaltung für das Jahr 2021 haben wir eventuell vor, unsere Positionen im Rahmen eines öffentlichen Auftritts in den Bundestagswahlkampf hineinzutragen.

Wir suchen Interessierte aus Initiativen, Organisationen, Parteien, Gewerkschaften, gerne aber auch Einzelpersonen, die Lust und Zeit haben, mit uns gemeinsam die passende Konzeption für die jeweiligen Aktivitäten zu erarbeiten.

Wenn Ihr Interesse habt, daran mitzuwirken, meldet Euch unter care-revolution-freiburg@riseup.net oder auch bei einer der unterzeichnenden Gruppen. Das Bündnis trifft sich regelmäßig online.